Auflagenboxen aus Holz
Holzboxen strahlen eine natürliche Wärme aus, die kein anderes Material erreicht. Sie fügen sich harmonisch in naturnahe Gärten und auf Holzterrassen ein und gelten als besonders hochwertig. Doch Holz verlangt auch regelmäßige Aufmerksamkeit.
Die wichtigsten Holzarten im Überblick
Teak: Das Premiumholz schlechthin für den Außenbereich. Teak enthält natürliche Öle, die es von Natur aus witterungsbeständig machen. Unbehandelt vergraut es zu einem silbergrauen Ton – was viele als natürlich schön empfinden, anderen aber nicht gefällt. Regelmäßiges Ölen erhält die goldbraune Farbe. Teak ist sehr hart, schwer und langlebig – und entsprechend teuer. Hochwertige Teakboxen können Jahrzehnte halten.
Eukalyptus: Qualitativ fast auf Teak-Niveau, aber deutlich günstiger. Ebenfalls natürlich ölig, witterungsbeständig und langlebig. Optisch ähnlich wie Teak. Eine gute Alternative für alle, die die Teak-Qualität wollen, aber nicht den Teak-Preis zahlen möchten.
Akazie: Noch günstiger als Eukalyptus, aber ebenfalls belastbar. Achten Sie auf FSC-Zertifizierung für nachhaltige Herkunft. Erfordert regelmäßige Pflege.
Kiefernholz (imprägniert / druckimprägniert): Das günstigste Holz im Außenbereich. Kiefernholz muss zwingend imprägniert oder mit Lasur behandelt werden. Unbehandelt fault es schnell. Bei guter Pflege hält es aber viele Jahre und eignet sich gut für DIY-Projekte.
Achten Sie beim Kauf von Holzboxen auf FSC- oder PEFC-Zertifizierung. Diese Siegel garantieren, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.
Auflagenboxen aus Kunststoff (HDPE)
Hochdichtes Polyethylen (HDPE) ist der am häufigsten verwendete Kunststoff für hochwertige Gartenboxen. Marken wie Keter (Israel), Suncast (USA) oder Forest Style (Frankreich) haben das Material für den Gartenbereich perfektioniert.
Warum HDPE so gut ist
HDPE ist UV-stabilisiert, das heißt, es verblasst und versprödet auch nach Jahren in der Sonne nicht. Es ist schlag- und stoßfest, nimmt kein Wasser auf, ist frostbeständig und lässt sich leicht reinigen. Eine hochwertige HDPE-Box kann problemlos 15–20 Jahre und länger im Garten stehen – ohne jegliche Pflege außer gelegentlichem Abwischen.
Doppelwandige Konstruktion
Die besten Kunststoffboxen haben eine doppelwandige Konstruktion: Zwei Kunststoffschichten mit Hohlraum dazwischen. Das macht die Box stabiler, isoliert die Auflagen besser und verbessert die Sitzqualität auf dem Deckel erheblich. Erkennbar oft an der Bezeichnung „Woodlook" oder an einer Holzmaserung-Imitation im Design.
Drücken Sie auf die Seitenwand der Box im Laden oder auf Produktfotos: Wenn die Wand nachgibt oder dünn wirkt, ist es einfacher Kunststoff. Gute HDPE-Boxen fühlen sich massiv an und haben kaum Flexibilität in der Wand.
Auflagenboxen aus Polyrattan
Polyrattan ist kein echter Rattan, sondern ein Kunstfasergefleht aus PE (Polyethylen), das in verschiedenen Farben und Flechtmuster-Varianten erhältlich ist. Auflagenboxen aus Polyrattan haben meistens ein Metallrahmen-Gestell aus Stahl oder Aluminium mit dem Rattangeflecht als Verkleidung.
Stärken und Schwächen
Polyrattan-Boxen sind optisch sehr ansprechend und passen gut zu modernen Lounge-Garnituren. Sie sind leichter als Holzboxen und günstiger als Teak. Der Nachteil: Die Qualität schwankt erheblich. Günstiges Polyrattan versprödet bei intensiver UV-Bestrahlung nach wenigen Jahren – die Fasern brechen und das Geflecht löst sich auf. Hochwertiges PE-Rattan mit UV-Schutz hält deutlich länger.
Worauf Sie bei Polyrattan-Boxen achten sollten:
- Rahmengestell aus Aluminium (rostfrei) statt Stahlrohr
- PE-Rattan mit UV-Schutzbehandlung
- Wasserdichtes Innenfutter oder Kunststoff-Innenschale
- Gasdruckfedern im Deckel
Auflagenboxen aus Aluminium
Vollständig aus Aluminium gefertigte Auflagenboxen sind die pflegeleichteste und langlebigste Option – und entsprechend teuer. Aluminium rostet nicht, verwittert nicht, ist sehr leicht für sein Volumen und extrem stabil.
Im Gartenmöbelbereich werden Alu-Boxen oft mit Textilbespannung oder Kunststoffpaneelen kombiniert. Reine Aluminium-Boxen findet man vor allem im Camping- und Marine-Bereich (dort unter dem Begriff „Alukoffer" oder „Deckbox"). Für den Garten eher als Premium-Nischenprodukt.